فراخوان جمعی از مادران و زنان ایرانی کلن به تحصن دو روزه مقابل پارلمان ایالتی در دوسلدورف

پیام مادر فرزاد کمانگر:

اعدام دیگر بس است!

هم میهنان عزیز و آزاده!

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بیش از دو هفته از اعدام 5 زندان سیاسی  فرزاد کمانگر، شیرین علم الهولی، علی حیدریان، مهدی اسلامیان و فرهاد وکیلی می گذرد. اعدام هایی که در ابهام صورت گرفت وحتی به خانواده و وکیل آنها هم اطلاع داده نشده بود. اعدام هایی که به گفته ی وکیل سه تن از آنان اتهاماتشان غیر واقعی و جرم شان فقط آزادی خواهی بوده است.  با وجود گذشت بیش از دو هفته از اعدام آنها اما پیکراین اعدامیان هنوز به خانواده هایشان تحویل داده نشده است.

مادر فرزاد در پیام خود به شرکت کنندگان در مراسم بزرگداشت  فرزاد و دیگر جانباختگان  در شهر فرانکفورت می گوید:

„من فرزادم را از دست دادم ولی  نگذارید مادران دیگر داغدار شوند؛ اعدام دیگر بس است!“   پیام  مادری که نمی خواهد این داغ را مادران دیگر تجربه کنند و  به زندانیان دیگر می اندیشد که در خطر اعدام هستند و از ما می خواهد که سکوت نکنیم و برای آزادی آنان تلاش کنیم.

ما عده ای از مادران تصمیم گرفتیم پیام انسانی  او را ارج بگذاریم و در این راه گام برداریم. ما مادرانی که خود درد و رنج و سختی های بزرگ کردن  فرزندانمان را  لمس کرده ایم و می دانیم چه  پستی و بلندی هایی را باید گذراند تا فرزندی را به جامعه تحویل دهیم. می دانیم که شب هایی که برای فرزندانمان لالایی می خوانیم و در آغوش می گیریم به آینده ای می نگریم که او را موفق برای خو د و جامعه می بینیم. و با امید به آن روز هر سختی و باری را متحمل می شویم.  دایه سلطنه  مادر فرزاد سختی بزرگ کردن فرزاد را که  با فقر و نداری بود از یاد برده بود چرا که افتخار می کرد که فرزندش معلم است وآینده سازان سرزمینش را آموزش می دهد. اما  فرزاد معلم  را از او گرفتند.

حال مادر فرزاد از ما می خواهد که نگذاریم مادران دیگر داغدار شوند.  ما عده ای از مادران و زنان بدنبال در خواست مادر فرزاد و برای نه گفتن  به اعدام  در مقابل پارلمان ایالتی نورد راین وستفالن در شهر دوسلدورف تحصن می کنیم و از همه مادران، زنان و مردان آزادیخواه می خواهیم که در این تحصن شرکت کنند و از پارلمان ایالتی بخواهیم که ما را در این راه یاری کند.

مکان: دوسلدورف مقابل پارلمان ایالتی

Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

زمان: دوشنبه 31 مای 2010 تا سه شنبه 01.06.2010

هر روز از ساعت 11 صبح  تا 4 بعد از ظهر

تلفن تماس: 01635931237

جمعی از مادران و زنان ایرانی  کلن

فراخون به آلمانی:

Botschaft der Mutter von Farzad Kamangar:

Stoppt die Hinrichtungen

Liebe freiheitsliebende Mitbürger!

Mehr als zwei Wochen sind nun seit den Hinrichtungen der fünf politischen Gefangenen Farzad Kamangar, Shirin Alam Huli, Ali Heidarian, Mehdi Eslamian und Farhad Wakili Rad vergangen. Hinrichtungen, die in völliger Willkür vollzogen wurden, sogar ohne die Familien und Rechtsanwälte der Verurteilten vorher zu benachrichtigen. Hinrichtungen, die laut Aussagen ihrer Anwälte aufgrund völlig absurder und unwahrer Beschuldigungen geschahen. Farzad Kamangar, ein Lehrer und Journalist war der 19. Angehörige der Familie Kamangar, der vom islamischen Regime im Iran getötet wurde.

In Frankfurt/Main fand  ihm und den vier anderen Hingerichteten zu Ehren eine Ge­denkfeier statt, die von Farzads Verwandten ausgerichtet wurde. Dabei wurde die Botschaft von Farzads Mutter vorgelesen, die das Leid einer Mutters, die ihr Liebstes verloren hat, widerspiegelte. Die Tränen der dort anwesenden Menschen und die schwere Stille erinnerten an Daye Saltaneh (Farzads Mutter), eine Mutter, die nicht möchte, dass auch andere Mütter dieses Leid ertragen müssen, die an andere Gefangene denkt, die ebenfalls in Gefahr sind hingerichtet zu werden und die uns auffordert, nicht zu schweigen sondern uns für deren Freilassung einzusetzen.

Wir, selbst Mütter haben uns entschlossen, ihre humanitäre Botschaft zu respektieren und uns für die Umsetzung des Gedankens dieser Botschaft einzusetzen: „Ich habe meinen Farzad verloren, aber ihr sollt verhindern, dass auch andere Mütter leiden müssen. Stoppt die Hinrichtungen!“

Wir sind selbst Mütter und haben viel Leid und Schmerzen ertragen müssen, um unsere Kin­der der Gesellschaft zu übergeben. In all den Nächten, in denen wir unsere Kinder umarmen und ihnen Kinderlieder vorsingen, denken wir an ihren erfolgreichen künftigen Einsatz für die Gesellschaft und für sich selbst. Daye Saltaneh, Farzads Mutter, die ihn in Armut erzog, hatte die Härte des Lebens vergessen, da sie stolz war, dass ihr Sohn ein Lehrer geworden war und die die Zukunft gestaltenden jungen Menschen seines Landes lehrte und begleitete. Aber das Regime nahm ihr Farzad weg und hat ihr sogar bis heute nicht einmal seinen Leichnam über­geben. Nun fordert sie uns auf, das Leid anderer Mütter zu verhindern.

Wir, die Mütter, folgen ihrer Aufforderung und werden uns vor dem Landesparlament von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf versammeln, um zu helfen, das Leid anderer Mütter zu verhindern und unser „Nein“ zu den Hinrichtungen herauszuschreien.

Wir laden alle freiheitliebenden Mütter, Frauen und Männer ein, an dieser Versammlung teil­zunehmen und das Landesparlament zur Unterstützung aufzufordern.

Zeit: Montag, den 31. Mai 2010 bis Dienstag den 1. Juni 2010.

Eine Gruppe iranischer Mütter und Frauen aus Köln

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